Uni in der Hüxstraße- Archiv

Elf Seminare und Vorlesungen der Universität zu Lübeck werden zwischen dem 17. Juni und 18. Juli wieder in Ladenlokalen der Hüxstraße stattfinden. Dozentinnen und Dozenten unserer Hochschule wollen damit interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, in universitäre Veranstaltungen zu schnuppern. Während neueste Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung regelmäßig bei Sonntagsvorlesungen, beim Studium Generale oder bei Uni im Dialog vorgestellt werden, ist es nur begrenzt möglich, einen Blick in Lehrveranstaltungen zu werfen. Durch die Verlagerung in die Hüxstraße besteht nun diese Möglichkeit. Darüber hinaus können Sie im Seminar mitdiskutieren, bei Referentinnen und Referenten nachfragen und weiterführende Information zur Universität, zu Studium und Studienfächer erhalten.

25. Juni 2014, 18:30 – 20:00 Uhr, Makulatur
Prof. Dr. phil. Christina Schües und Prof. Dr. phil. Christoph Rehmann-Sutter (Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung)
Wunschkinder - Vom wem kommen die Eier und die Samen? Und was hat Aristoteles' Zeugungstheorie mit der Frage zu tun?

 

Ausstellung "Das Lübecker Impfunglück 1930 - Bilder und Erinnerungen von Zeitzeugen" (16. bis 27. Juni 2014 im IMGWF)- Archiv

Eröffnung: Samstag, 14. Juni 2014, 20 Uhr im Rahmen der "Lübecker Nacht der Labore".

Öffnungszeiten: 16. bis 27. Juni 2014, jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 12 bis 16 Uhr (mittwochs geschlossen).

Ausstellungsflyer

 

Studium generale im WS 2013/14- Archiv

Glauben/Wissen/Forschen

Forschung gilt als der sichere Weg, um vom bloßen Glauben zum festen Wissen zu kommen. Glauben hingegen ist bestenfalls Privatsache, schlimmstenfalls bedrohlicher Fundamentalismus, der seinerseits mit wahrhaft religiösem Eifer im Namen der Aufklärung bekämpft werden muss, damit das Licht der Wahrheit überall leuchtet. Aber nur auf den ersten Blick verhält sich die Sache so einfach, denn ausgerechnet im Bereich der Wissenschaft steht alles Wissen grundsätzlich zur Disposition, kann schon morgen von anderen Fakten oder im Rahmen einer neuen Theorie über den Haufen geworfen werden. Außerdem hat sich längst herumgesprochen, dass wissenschaftliche Fakten immer nur im Lichte bestimmter Leitvorstellungen und Paradigmen Gültigkeit beanspruchen können, die von ihren Anhängern wie Glaubenssätze verteidigt werden. Kurzum, das Dreieck von Religion, Kultur und Wissenschaft spannt ein problematisches Feld auf, das wir unter den Stichworten Glauben – Wissen – Forschen näher beleuchten und im Dreischritt über den oben skizzierten leichtfertigen Gegensatz von Glauben und Wissen hinausführen wollen. - Der Eintritt ist frei.

24. Oktober 2013, 19.15 Uhr, Audimax, Campus LübeckProf. Dr. Martin Treml, ZfL BerlinWissen, Glauben, Forschen in den europäischen Religionskulturen

21. November 2013, 19.15 Uhr, St. Petri, Lübeck
Streitgespräch „Glauben – Wissen – Forschen“
Es diskutieren Prof. Dr. Philipp Stoellger (Theologie, Universität Rostock) und Prof. Dr. Enno Hartmann (Biologie, Universität zu Lübeck), moderiert von Dr. Bernd Schwarze, Universitätskirche St. Petri, und Prof. Dr. Cornelius Borck, Universität zu Lübeck.

16. Januar 2014, 19.15 Uhr, Audimax, Campus Lübeck
Prof. Dr. Dr. Ina Wunn, Leibniz Universität Hannover
Weltdeutung, Welterklärung und die Rolle der Angst

30. Januar 2014, 19.15 Uhr, Audimax, Campus Lübeck
Prof. Dr. Isabelle Noth, Universität Bern
Spiritual Care – Eine Begegnung zwischen Theologie und Medizin

 

Studium generale im Sommersemester 2013- Archiv

Klimawandel

Auf Grund von menschlichen Einflüssen verändert sich das Klimasystem der Erde. Seit Jahren ist das bekannt und bereitet vielen Sorgen. Die Frage stellt sich, wie die Gesellschaften reagieren können. Trotz einiger lokaler Erfolge haben wir das Problem weltweit nicht im Griff.

2013 wird der neue Bericht des Weltklimarats publiziert. Im ersten Vortrag erklärt der Klimaforscher Jochem Marotzke, deutsches Mitglied im Weltklimarat, was wir wissen und was wir nicht wissen. – In einem Podiumsgespräch geht es sodann um die Frage, welche Veränderungen nötig sind und wie die Gesellschaften bewegt werden können. Wer hat die richtige Medizin? Und welche Rolle hat die Medizin?

Aus einer kritisch-theologischen Perspektive analysiert Bärbel von Wartenberg-Potter den Klimawandel als Frage der globalen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. – Der Philosoph Konrad Ott diskutiert den Klimawandel als Herausforderung für die Ethik und fragt, ob und wie die Gesellschaften von den Wachstumszwängen befreit werden können, die sich schädlich auswirken.

Die Veranstaltung ist koordiniert mit der Ausstellung „Kalte Zeiten – Warme Zeiten. Klimawandel(n) in Norddeutschland“ im Museum für Natur und Umwelt Lübeck. – Der Eintritt ist frei.


Donnerstag, 2. Mai
, 19.15 h, Audimax, Campus Uni Lübeck
Prof. Dr. Jochem Marotzke
Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
Mitglied des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
Globaler Klimawandel im 21. Jahrhundert: Erwartungen und Ungewissheiten

Donnerstag, 30. Mai, 19.15, großer Hörsaal des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung, Königstraße 42
Podiumsgespräch: Vom Wissen zum Handeln
Wer hat die richtige Medizin? Und welches ist die Rolle der Medizin? Es diskutieren Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. 
Moderation: Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter

Donnerstag, 20. Juni, 19.15, Audimax, Campus Uni Lübeck
Bärbel von Wartenberg-Potter
Bischöfin i.R. der Nordelbischen Lutherischen Kirche
Theologie und Klimagerechtigkeit

Donnerstag, 4. Juli, 19.15, Audimax, Campus Uni Lübeck
Prof. Dr. Konrad Ott
Professor für Philosophie und Ethik der Umwelt an der Christian-Albrechts-Universität Kiel
Die zehn Domänen der Klimaethik 

Studium generale im Sommersemester 2012

"Wissens-Wert"



jeweils um 19 Uhr c.t. im Hörsaal des Audimax


19. April 2012 - Philosophie
Aufklärung und Wissenschaft: Das Ende einer glücklichen Beziehung?

Prof. Dr. Alfred Nordmann (Technische Universität Darmstadt)


10. Mai 2012 - Geschichte
"Nicht Felder und Bäume...": Zur Bedeutung der Stadt als Ort der Wissenschaft

Prof. Dr. Martina Heßler (Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg)


31. Mai 2012 - Theologie
Gott in der Forschung - Reformationen des Wissens
Dr. Stephan Schaede (Ev. Akademie Loccum)


28. Juni 2012 - Soziologie
"Brain-Food" und "Neurobics": Verhilft Neuroforschung zum erfolgreichen Ich?
Prof. Dr. Sabine Maasen (Universität Basel)


Studium generale im Wintersemester 2011/12

"Dem Fortschritt verfallen? / 2" lautet das Thema des Lübecker Studium generale im Wintersemester 2011/12.



Die Vorträge und Termine des Semesterprogramms sind:

17.11.2011 „Medizin, Krieg und die Ethik des Experiments, 1900-1970"
Prof. Dr. Wolfgang Eckart (Heidelberg)

15.12.2011 „Ethik der Knochenmarkspende und die Verfügbarkeit der Körper“
Prof. Dr. Christina Schües (Lüneburg/Lübeck)

12.1.2011 „Viel zu früh geboren - Erwartungen und Wirklichkeit“
Prof. Dr. Christian Poets (Tübingen)

9.2.2012 „Heilige Neinsager: Zur Propagierung des freiwilligen Todes in der Moderne“
Prof. Dr. Thomas Macho (Berlin)

jeweils um 19 Uhr c.t. im Hörsaal des Audimax

Buchveröffentlichung "Eine Stadt sieht gelb" und Podiumsdiskussion

Am 16. Juni 2011 erscheint das Buch "Eine Stadt sieht GELB". Darin werden die Ereignisse vom Sommer 2010 dokumentiert, als die Existenz der Universität zu Lübeck durch die Sparpläne der Landesregierung bedroht war. Bereits am Vorabend der Veröffentlichung, also am 15. Juni 2011, findet in der St. Petri Kirche um 18 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Vorbild Lübeck? Die Rettung der Universität und ihre Lehren für den Rest der Republik" statt.





Studium generale im Sommersemester 2011

"Kulturwissenschaften für Lübeck" lautet das Thema des Lübecker Studium generale im Sommersemester 2011.



Die Vorträge und Termine des Semesterprogramms sind:

5.5.2011 „Arche, Fisch und Floating Hell: Schiffsoptik zwischen Metapher und Metamorphose"
Prof. Dr. Bernhard Siegert (Weimar)

9.6.2011 „Das Buch und die Zukunft der Geisteswissenschaften“
Prof. Dr. Michael Hagner (Zürich)

23.6.2011 „Wahrheitsfindung. Zum Rechtsdiskurs in spätmittelalterlichen Rathausgemälden“
Prof. Dr. Claudia Blümle (Münster)

7.7.2011 Lesung und Diskussion zum Buch „Leibhaftig“
Christa Wolf (Berlin)

Programm zum Download


Symposium "Macht und Ohnmacht des Wortes in Medizin und Kultur" am 6. Mai 2011

Am Freitag, den 6. Mai 2011 in der Zeit von 9:30 Uhr bis 17 Uhr findet unter der Leitung von Prof. Dr. Dietrich Baron v. Engelhardt das Symposium "Macht und Ohnmacht des Wortes in Medizin und Kultur" im Alten Kesselhaus, Universität zu Lübeck, statt. Unten stehend finden Sie das Programm:

Programm

Studium generale im WS 2010/2011




Dem Fortschritt verfallen I


jeweils um 19 Uhr c.t. im Hörsaal des Audimax

18.11.2010: Biomedizin
Prof. Dr. Regine Kollek (Universität Hamburg)
Respondenten: Jeanette Erdmann, Charlotte Kerner

16.12.2010: Prävention
Prof. Dr. Christian Bonah (Université Louis Pasteur, Strasbourg)
Respondenten: Hans-Ernst Böttcher, Egbert Herting

20.01.2011: Biologie und Gesellschaft
Dr. Peter Beurton (MPI für Wissenschaftsgeschichte, Berlin)
Respondenten: Daniel Rapoport, Enno Hartmann

10.02.2011: Religion
Prof. Dr. Klara Butting (Woltersburger Mühle, Uelzen)
Respondenten: Günter Harig, Christoph Rehmann-Sutter


Programm zum Herunterladen

Öffentliche Podiumsdiskussion „Gutes Leben - oder besseres?“

am Mittwoch, 13.10.2010 um 19:30h in der Großen Börse der Hansestadt Lübeck (Breite Straße 62).

Kann die Biomedizin künftig menschliches Leben verbessern? Was wäre dann aber „Verbesserung“? Welche Visionen von Medizin der Zukunft sind realistisch und welche sind bloße Spekulation? Wenn wir ein Besser-Werden postulieren, darf die Frage „Was ist ein gutes Leben?“ diesen Projekten vorangestellt werden.

Die Podiumsdiskussion nähert sich diesen Fragen von zwei Seiten: Einerseits aus der Perspektive der verbessernden Medizin (Enhancement). In Schleswig-Holstein etwa verspricht die Biobank popgen durch die Erforschung genetischer Krankheitsfaktoren neue Heilungsmöglichkeiten. Andererseits verfügen Menschen mit Behinderungen und die „Disabilities Studies“ über ein besonderes Erfahrungswissen im Umgang mit der Frage, welche Medizin im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist.

Einleitungsvortrag zu den künftigen Möglichkeiten medizinischer Genetik: Prof. Dr. Ute Nöthlings, Leiterin der Arbeitsgruppe Epidemiologie, schleswig-holsteinische Biobank popgen, Kiel (www.popgen.de).
Anschließend Podiumsdiskussion mit
Pfarrerin Dr. theol. Esther Bollag, Ev. Stiftung Alsterdorf und Lehrbeauftragte am Zentrum für Disability Studies an der Universität Hamburg,
Charlotte Kerner, Buchautorin und freie Journalistin, Lübeck,
Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter, Molekularbiologe und Bioethiker, Lübeck.
Moderation: Dr. Katrin Grüber,  Leiterin des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft IMEW, Berlin.

Im Zusammenhang mit der Klausurwoche: Good life better - Anthropologische, soziologische und philosophische Dimensionen von Enhancement

Volkswagen-Stiftung fördert wissenschaftshistorisches Forschungsprojekt

zur Bedeutung der Lymphknotenbiopsie-Sammlung von Prof. Dr. Karl Lennert. Mehr Informationen finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung.


Hans Blumenberg - Geschichte(n) des Wissens

Vom 14. bis 17. Oktober 2010 findet eine Tagung zu Hans Blumenberg in Kooperation mit dem Buddenbrookhaus und der St. Petri Kirche statt.

Programm
Pressemitteilung

Zu Lübecks großen Söhnen zählt ohne Zweifel Hans Blumenberg – er war einer der wichtigsten Philosophen der Bundesrepublik. Am 13. Juli würde der 1996 verstorbene Hans Blumenberg neunzig Jahre alt werden. Dies ist der Anlass, um die Aktualität seines Denkens zum Gegenstand einer internationalen Tagung in Lübeck zu machen, die von einem kulturellen Programm begleitet wird. Veranstalter sind das Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck (IMGWF) und das Buddenbrookhaus – Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum, Kooperationspartner sind das Kuratorium St. Petri und das Theater Lübeck.  Im Zentrum der Tagung soll das Verhältnis von Philosophie und Wissenschaft stehen – und damit die von Blumenberg so radikal gestellte Frage nach der Legitimität der Moderne: Was bedeutet Blumenbergs Absage an alles Absolute heute und wie lässt sich z.B. angesichts der neuen Technowissenschaften eine Legitimität der Gegenwart denken? Und was leistet dabei Blumenbergs Verzahnung von philosophischen Analysen mit wissenschaftshistorischen Rekonstruktionen für die aktuelle Diskussion?

Ermöglicht wird die Tagung durch die großzügige Förderung der Von Keller-Stiftung und der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck.

19. Jahrestagung der DGGTB

Vom 24. bis 27. Juni 2010 findet im Hörsaal des IMGWF (Königstr. 42, 23552 Lübeck) die 19. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Geschichte und Theorie der Biologie e.V. statt.
Zum Auftakt der Jahrestagung spricht Prof. Franz M. Wuketits (Wien) am 24.6.2010 um 19 Uhr zum Thema Der Bildungswert der Biologie - gestern, heute und morgen.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie hier.

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Lübeck kämpft für seine Uni